Wieso bring i mi ned um?

Frisco im Mai [Album]

Rezension von Robert Leon Faustmann.

Hallo, ich bin’s. Zuerst will ich sagen, dass ich für dieses Geschreibe nix will. Kein Cash, keine Liebe. 

Ich hab den David 2015 kennengelernt. Er hat mir einfach aus dem Nichts geschrieben. Ich hör gerade das Album „Frisco im Mai“ von Frisco Imai. Und ich spüre so viel Liebe. Warum?

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Ich bin mittlerweile beim 3. Track angelangt: „Wieso“. Da ist viel Luft. Da ist ein Klavier. Frisco singt auf Grazerisch. Nur Beat. 

„Bitte bleib no da“. 

Erinnert an Falco. Das liegt vielleicht an den Synths. Auf jeden Fall höre ich da Verlorenheit, Düsterheit. 

„Wieso bring i mi ned um?“ 

Gute Frage. Und dann beginnt es zu regnen. Ob das Tränen sind? Und ob der Donner eigentlich aus dem Lauf einer Schrotflinte kommt?

Ah chillig, der nächste Track hat einen Beat. „Kinoa“. Den kennt man schon, wenn man Frisco auf Insta followt. Der ist irgendwie angenehem, weil er nicht so bedeutungsschwanger ist.

Der nächste ist wieder bisschen langsamer. Sexy E-Gitarre. Hat was von Jack Johnson. Bei diesem Lied musste ich laut lachen. Weil Escobar einfach mitten während dem Song anfängt zu reden: 

„Aso da Refrö kummt no goar ned, Oida. Haha.. sorry, aber jetzt…“

I love this guy.

„Nacht“ is extrem cathy find ich. 

„I bin im Oasch.“ 

sagt Imai. Das ist der Track wo in mir die tiefen Gefühle aufwachen. Sanfte Harmonien, neverending Groove.

„Pablo“ greift irgendwie vor - dazu kann ich nichts sagen. Kenn ich aber.

Im Grunde is es egal was Frisco macht. Er bekommt automatisch so viel Credit von mir dafür - weil er so eine schöne Menschenseele ist. Genau wie ein Wachsblöckchengemälde in einem Waldorfkindergarten.

Album ab 3.5.19 googeln.

Ende.